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Liebe Freunde und Förderer!Ich freue mich, Sie auf unserer Internetseite begrüßen zu dürfen. Sie erhalten hier Informationen über die Krankheit Noma und unsere Arbeit im Kampf gegen die heimtückische Krankheit.
In den 15 Jahren seit der Gründung des Vereins haben wir viel erreicht: Mehrere tausend an Noma erkrankte Kinder sind bisher von uns behandelt worden. Durch unsere Aufklärungs- und Präventionsarbeit, z.B. Impfungen und Hilfe bei Unterernährung, konnten wir zudem einen starken Rückgang der Folgeschäden von Noma verzeichnen.
Gerade war ich in Guinea-Bissau – unserem zweiten Schwerpunktland neben Niger – um die Hilfe dort voran zu bringen. 2008 bat die dortige Regierung die Hilfsaktion, bei der Bekämpfung von Noma zu helfen. Wir reagierten umgehend und eröffneten noch im September des Jahres ein Noma-Zentrum am Nationalkrankenhaus.
Ziel meiner jetzigen Reise war, die bisherige Arbeit unserer Mitarbeiter vor Ort zu analysieren und unsere weitere Strategie festzulegen. Dabei halfen mir auch viele Gespräche mit Vertretern von internationalen Organisationen (zum Beispiel der Weltgesundheitsorganisation), Regierungsmitgliedern und Menschen, die im Gesundheitssektor tätig sind.
Der Gesundheitsminister von Guinea-Bissua, Herr Dr. Camilo Simões Pereira, bedankte sich zudem für die bereits geleistete Hilfe und sicherte uns weitere Unterstützung zu. Im Außenministerium konnte ich auch mit dem zuständigen Staatssekretär den entscheidenden Vertrag über die weitere Zusammenarbeit zwischen der Regierung und der Hilfsaktion für die nächsten fünf Jahre unterschreiben, der unsere Arbeit im Land möglich macht.
Der Bürgermeister von Bissau schenkte der Hilfsaktion Noma einen Bauplatz für ein eigenes Noma-Zentrum in der Stadtmitte. Ich habe mich bereits mit einer lokalen Architektin und einem Bauingenieur getroffen, so dass wir mit dem Bau hoffentlich bald beginnen, um Noma-Patienten vor Ort besser helfen zu können. Neben diesem Vorhaben wollen wir uns auf die Ausbildung von Experten und die Ausweitung der Arbeit auf die Regionen des Landes konzentrieren. Wir konnten schon jetzt erreichen, dass ab sofort die Krankheit Noma fester Bestandteil des Lehrprogramms für medizinisches Fachpersonal in der Ausbildung und an der Universtität ist.
Der Besuch von zwei Mädchen, die Opfer der Noma sind, machte deutlich, wie sehr auch hier die medizinische und soziale Hilfe notwendig ist, um den Patienten eine Eingliederung in die Gesellschaft zu ermöglichen.
Ich bin zuversichtlich, dass wir schon in diesem Jahr unsere Hilfe in Guinea-Bissau weiter ausbauen können, um den an Noma leidenden Menschen in diesem ärmsten Land in Westafrika zu helfen. Dazu benötigen wir allerdings ihre Hilfe: Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit durch Ihre Spende!
Mit herzlichen Grüßen und herzlichem Dank im Namen der Noma-Kinder,
Ihre |
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© 2007 by Hilfsaktion Noma e.V. |
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